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[zurück] [weiter] >Home >Einzelthemen Rating Rating, ein Begriff der seit Mitte 2002 im starken Maße in Zeitungen und Zeitschriften auftaucht. Meist im Zusammenhang mit Basel II. Rating wird vom englischen Wort "to rate" abgeleitet und bedeutet so viel wie "bewerten, einstufen, einschätzen, klassifizieren". Bewertet werden die Risiken eines Unternehmens bezüglich einer Insolvenz und somit eines Verlustes einer gewährten Kreditlinie. Bisher wurde dieses nur für größere Aktiengesellschaften durchgeführt. Internationale Agenturen wie Standard & Poor's sowie Moody's sind in diesem Bereich aktiv; diese bewerten auch die Kreditwürdigkeit von Staaten. Mit Basel II kommt das Rating jedoch bei einer Kreditvergabe auf Mittelstand zu. Von der Rating-Einschätzung hängt die Kreditgenehmigung sowie dessen Zinssatz ab. In einem frühen Entwurf war die Durchführung des Ratings nur durch externe Ratingagenturen vorgesehen. Inzwischen ist aber auch ein Rating durch die Kreditinstitute (interner Ratingansatz, IRB) ermöglicht worden. Die Wahl hierfür liegt bei den Kreditinstituten. Es ist davon auszugehen, dass bei der überwiegenden Anzahl der Fälle der interne Ratingansatz durchgeführt wird. Eine auf den Mittelstand orientierte externe Ratingagentur (EuroRatings AG) hatte sicherlich deshalb Mitte 2002 ihre Aktivitäten wieder eingestellt. Auch wenn dieses Marktsegment wieder kleiner geworden ist, so kann es für Kreditnehmer unter bestimmten Umständen aber noch Sinn machen, ein externes Rating durchführen zu lassen. Innerhalb des Ratings werden auch die operationellen Risiken (OpRisk) bewertet, zu denen auch die Risiken im IT-Bereich gehören. |
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